In eigener Sache
Im Frühjahr 1988 wurde die Volksspielbühne Hasloh
von Willy Fresch gegründet. Als wir damals mit unserem Theater anfingen, wussten
die meisten von uns noch nicht, ob sich eine Bühne in unserem Dorf aufbauen
lässt und wir uns ein so treues Publikum - wie wir es haben - erschließen
können.
Die Chronologie unserer Auffährungen zeigt aber, dass wir nicht nur jedes Jahr
im Herbst eine Aufführung geschafft haben, sondern zu besonderen Anlässen auch
noch Einakter und Sketche auf die Bühne brachten. Dies stellte und stellt immer
noch unsere kleine Gruppe immer wieder vor fast nicht zu schaffende Aufgaben,
denn bis auf einen kleinen Kern um Willy Fresch müssen für jede Auffährung
wieder neue Schauspieler gewonnen werden, oder Akteure für das Drumherum.
Braucht man Talent oder nur Mut? Willy Fresch mit mehr als 50 Jahren
Bühnenerfahrung hat uns an seiner Erfahrung teilnehmen lassen, und er hat das
Auge um jede Rolle glaubwürdig zu besetzen und damit keinen zu überfordern. Das
"mehr" hat er von sich gefordert und dabei immer nach vorne geschaut. Noch kann
er sich nicht ganz aus seiner dominierenden Rolle zurücknehmen. Die Gründung und
Umwandlung in einen eingetragenen Verein, nicht zuletzt zu seiner Entlastung,
wurde mit der Wahl folgenden Vorstands vollzogen:
| 1. Vorsitzender | Andreas Zornikau |
| 2. Vorsitzende | Iris Casper |
| Schriftführerin | Bärbel Kote |
| 1. Kassenwartin | Sandra Korzendorfer |
| 2. Kassenwart | Volker Wagner |
| Beisitzer | Nina Rathmann |
| Beisitzer | Harald Gratzkowski |
und weiteren 23 Mitgliedern.
Diese Aufgaben hatten Willy Fresch und seine Frau Inge, (nicht nur als
Souffleuse) in Personalunion geschultert. Trotz einer schweren Operation
schwingt Willy das Zepter des Regisseurs und steht noch auf der Bühne. Wir
hoffen Willy, dass wir noch lange mit deiner Unterstützung spielen. Danke!!
Gut vorbereitet und nicht ungeschminkt gehen wir auf die Bühne, aus einem jungen
Mann machen wir keinen Alten mit Buckel oder einen Menschen, der von der Arbeit
gezeichnet ist. Umgekehrt suchen wir den jugendlichen Liebhaber für die blonde
Verführerin nicht unter stattlichen Rentnern
Auf einen Nenner gebracht: Jeder, Mann oder Frau, Dame oder Herr, die oder der
sich vorstellen kann auch einmal auf der Bühne zu stehen oder nur das Umfeld
kennen lernen möchte, ist uns willkommen.. Uns geht es wie jeder Mannschaft, Chor
oder Gruppe, wir brauchen neue Gesichter.